Vitrine
Beschreibung: Der Vitrinenschrank in der Ecke links neben dem Fenster besteht aus zwei Teilen: Der Unterbau besteht aus einer Kommode mit Schubladen, die goldene Griffe haben. Auf der Ablage dieses Unterschrankes kann man eine Schirmlampe sowie einen Kranz erkennen, dem ein Bilderrahmen aufliegt.  Außerdem gibt es eine weitere Pflanze und ein kleines Bild, auf dem eine Person schattenhaft abgebildet ist. Der Vitrinenschrank ist durch eine Glastür verschlossen. Insgesamt ist der Vitrinenschrank ca. 2,00 – 2,40 Meter groß.
Kulturgeschichtlicher Zusammenhang: Vitrinen gibt es etwa schon so lange, wie es den Möbelbau gibt. Schon im Altertum benutzten die wohlhabenden Menschen Vitrinen, um ihren wertvollen Besitz und ihre prunkvollen Gegenstände zur Schau zu stellen. Dabei gibt es eine Vielzahl von verschieden Arten, wobei jede ihren bestimmten Zweck erfüllt. Eine Vitrine, die mit schönen, besonderen oder vielleicht auch wertvollen Gegenständen bestückt ist, kann ein Blickfang für den gesamten Wohnraum sein.
Zudem kann eine Vitrine die Gegenstände vor natürlichen Umwelteinflüssen wie Staub oder zu starker Sonneneinstrahlung schützen.
Deutung: Durch die Vitrine bot sich die Möglichkeit auch kleine, wertvolle Gegenstände zur Schau zu stellen. So vermied man, dass der Eindruck entstand, man lebe nur zum Schein im Reichtum. Da man den Wohlstand so aber überall finden konnte, wurde so der vollkommene Besitz deutlich. Es handelte sich also nicht um oberflächliches Prahlen.