Fenster mit Gardinen
Beschreibung: Das Fenster an der Rückwand des Salons liegt zentral im Bild. Es ist das einzige Fenster im Raum und wirkt sehr groß, da es den gesamten Raum erhellt. Das Fenster ist mit einem dunklen Vorhang umrandet. Eine weiße, durchsichtige Gardine verdeckt die Fensterscheibe. Der dunkle Vorhang ist aus einem schweren Stoff hergestellt, während die hellen Gardinen aus luftdurchlässigem Material bestehen.
Kulturgeschichtlicher Zusammenhang: Fenster, wie wir sie aus heutiger Zeit kennen, gab es im Mittelalter nur in Kirchen. Einfache Gebäude bestanden aus Maueröffnungen, die man nur schlecht gegen äußere Einflüsse schützen konnte.  Ab dem Spätmittelalter konnten Verglasungen auch in anderen Gebäuden eingebaut werden, jedoch nur in öffentlichen Gebäuden oder Häuser wohlhabender oder adeliger Leute. Die Fenster dienten vor allem zum Schutz vor Witterungen. „Gardinen“ dienten zunächst zum Schutz vor Eindringen von Feuchtigkeit. Später sollten sie den Lichteinfall mindern.
Deutung: Das Fenster ist die Trennung zwischen Haus und Straße. Es ist verschlossen, um die Personen im Raum vor Umwelteinflüssen zu schützen wie z.B. Staub. Die Gardinen können als Sonnenschutz dienen.