Ruinen
Beschreibung: Im Mittelgrund am rechten Rand des Bildes sieht man die Ruine einer Tempelanlage von der nur noch Säulen und Steinbögen zu sehen sind. Außerdem kann man ein kleines, moderneres Landhaus mit rotem Dach und zwei Fenstern erkennen.
Kulturgeschichtlicher Zusammenhang: Tempel wurden von den Römern zur Verehrung der Götter errichtet. Sie bauten nach griechischem Vorbild. Der Grundriss war rechteckig und von Säulen umgeben. Der Innenraum teilte sich in die Vorhalle sowie den dreiteiligen Hauptraum, in dem die Götterstatue stand.
Deutung: Wie alle anderen Ruinen und Überreste auf dem Bild dienen die Tempelruinen dazu, den Einfluss der Antike und deren Rezeption auf Goethes Arbeit zu verdeutlichen. Sie inspirierten ihn maßgeblich.