Körperhaltung
Beschreibung: Goethe sitzt in einer eher unbequemen Haltung, strahlt aber dennoch Ruhe aus. Sein rechtes Bein berührt den Boden, während das linke auf dem Steinquader aufliegt. Mit dem rechten Unterarm stützt er sich auf den größeren Gesteinsquader des Obelisken. Seine linke Hand liegt locker auf seinem rechten Knie. Der Oberkörper ist aufgerichtet. Insgesamt ähnelt die Haltung der klassisch-antiken Sitz-Liege-Haltung.
Deutung: Goethes Haltung wirkt lässig. Besonders durch die von Fuß bis Kopf laufende Diagonale wird eine Verbindung von der Erde zum Himmel geschaffen. Dies verdeutlicht einerseits Goethes Bodenständigkeit, aber auch seine Erhabenheit. Hierzu trägt ebenfall die überlebensgroße Darstellung seines Körpers bei. Seine Beine sind übernatürlich lang dargestellt.