Aquädukt
Beschreibung: Im Hintergrund auf der Höhe von Goethes Schultern sind die Ruinen eines römischen Aquädukts zu erkennen, welches entlang der Berge verläuft.
Kulturgeschichtlicher Zusammenhang: Aquädukte wurden vornehmlich von den Römern zur (Fern-)Versorgung mit Wasser genutzt. Sie waren zum Teil bis zu 100 km lang, mehrstöckig und aus gebranntem Ton gefertigt. Später nutzte man Bleirohre obwohl vielen bereits bewusst war, dass dies nicht gesund war. Aquädukte waren ein Zeichen für Wohlstand und Wachstum der Bevölkerung. Ein Vorteil war, dass das Wasser meist sehr sauber war und so Krankheiten vermieden wurden. Um die Zerstörung der Leitungen durch Feinde zu vermeiden, wurden sie oftmals unterirdisch verlegt. Aquädukte dienten als Vorbilder für viele nachfolgende Leitungssysteme.
Deutung: Die Überreste des Aquädukts verdeutlichen den Einfluss, den Goethe aus den Ruinen der antiken Monumente zieht. Er selbst hat in der Zeit nicht gelebt und kann daher nur aus den Überresten Schlüsse ziehen. Goethe konnte sich nur noch von ihnen inspirieren lassen.