Schmuckkästchen
Beschreibung: Auf dem Tisch vor dem Spiegel befindet sich ein Schmuckkästchen, das einer Schatztruhe ähnelt. Es ist geschlossen und lässt den Inhalt nur erahnen.

Historischer Zusammenhang: Das Schmuckkästchen diente zum Aufbewahren von Schmuck. Dieser war in jeder Schicht verbreitet, jedoch besaßen nur die Adligen Schmuck von hohem Wert. Diese Norm entstand schon in der Antike und reicht bis in die Gegenwart. Er sollte die Individualität, die körperlichen Reize betonen und die gesellschaftliche Stellung steigern.

Motive für den Besitz von Schmuck sind u.a. die Steigerung der körperlichen Reize, persönliches Geltungsbedürfnis, Steigerung der gesellschaftlichen Stellung oder Kennzeichnung der persönlichen Individualität. Die Schmuckproduktion basierte auf Bronze, Gold und Silber und wurde durch die Entdeckung neuer Rohstoffe angetrieben. „ Bei den hergestellten Schmuckstücken handelte es sich vor allem um Kleidungsspangen und Armreifen. Die typischen Formen waren geometrische Ornamente und Spiralen.“1

Deutung: Die Schatztruhe, als Symbol für Reichtum, Wohlstand und Individualität, steht in greifbarer Nähe der adligen Dame. Dies zeigt, dass der Schmuck zu ihr gehört, gleichzeitig aber auch für jeden sichtbar ist. Sie zeigt ihren Wohlstand der Öffentlichkeit.
1 http://www.schmuck-ringe-ratgeber.de/schmuck.html