Petroleumlampe
Beschreibung: Bei der Lampe handelt es sich um eine Tischlampe. Sie befindet sich links in der mittleren Ebene auf dem Gläserschrank. Rechts und links von ihr stehen zwei Blumenvasen. Der Vasenfuß ist schwarz und der Fußkranz ebenfalls. Oberhalb des Vasenfußes ist ein Vestaschirm aus hellem Glas angebracht. Die Lampe weist im Allgemeinen nur einfache Ornamente auf. Außerdem glänzt sie durch das einfallende Licht.
Kulturgeschichtlicher Zusammenhang: Ein genaues Jahr oder Daten über den Erfinder der Petroleumlampe sind nicht bekannt. Erdöl wurde zunächst nicht als Lichtquelle verwendet, da die Leuchtkraft zu niedrig und die Geruchsentwicklung zu hoch war. Die ersten Veröffentlichungen sind zwar auf den Anfang des 19. Jahrhunderts zurückzuführen, dennoch ist davon auszugehen, dass Petroleumlampen schon früher von dem Prinzip der Öllampe abgeleitet wurden. Wichtige Erfindungen für die Entwicklung der Petroleumlampe waren der Glaszylinder, der Runddocht und die Erdöldestillation. Nachdem wesentliche Verbesserungen durchgeführt wurden, beispielsweise die Bekämpfung der starken Rußentwicklung, löste sie die Öllampe ab.
Deutung: Da es in der ersten Hälfte bis zur Mitte des 19. Jhs. noch kein elektrisches Licht gab, waren Petroleumlampen von besonderer Bedeutung. Die „gute alte Zeit“ war von Häuslichkeit und Geselligkeit geprägt. Das Licht, welches die Petroleumlampe von sich gibt, drückt Wärme und Behaglichkeit aus. Dies spiegelt sich im Leben der Familien auch wider.