1775 schreibt Goethe angesichts der Einladung nach Weimar an seinen Freund Knebel:

„Von den dortigen Verhältnissen hatte ich schon manches Günstige vernommen: wie die Herzogin Anna Amalia zur Erziehung ihrer Prinzen die vorzüglichsten Männer berufen; wie die Künste nicht nur von den Fürstin beschützt, sondern selbst von ihr eifrig und gründlich betrieben würden. Auch vernahm man, dass Wieland in vorzüglicher Gunst steht. Eins der besten deutschen Theater war dort eingerichtet und berühmt durch Schauspieler als auch durch Autoren."

 

Johann Wolfgang Goethe um 1775, Ölgemälde von Melchior Kraus

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