Die Harkortsche Fabrik in Wetter/Ruhr (Gemälde von Alfred Rethel, 1834)

Maschinenfabrik Maffei in der Hirschau (kolorierter Stahlstich, um 1845)

Laurahütte in Schlesien mit 4 Kokshochöfen, Puddel- und Walzwerk (Holzstich, um 1840)

Lendersdorfer Walzwerk, Stammwerk der Firma Hoesch, Gemälde von Carl Schütz (um 1838)

Die Anfänge der Industrialisierung in Deutschland waren bescheiden. Die „Mechanische Werkstätte" für Dampf- und Textilmaschinenbau des Unternehmers Friedrich Harkort (1793-1880), malerisch in den Gemäuern der Burg Wetter an der Ruhr angesiedelt, ist bereits Teil einer Unternehmenskonstruktion, bestehend aus Berg- und Walzwerk, Kesselschmiede und Hütte. Sie entsprach schon der der späteren großen Konzerne im Ruhrgebiet. 147 Arbeiter beschäftigte das Gesamtunternehmen damals der Firmeninhaber Friedrich Harkort richtete Krankenkassen und andere Wohlfahrtseinrichtungen ein. Er war einer der weitblickenden Unternehmer seiner Zeit, vergaß aber über den Entwicklungsmöglichkeiten, die er sah und richtig einschätzte, die realen Gegebenheiten.

Im Jahre 1838 machte er Bankrott und mußte aus der Firma ausscheiden.

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