Frankfurter Fürstentag im Palais "Thurn und Taxis"

Im Jahre 1863 versuchte Österreich ein letztes Mal, die deutsche Frage auf seine Weise zu lösen. Österreich legte einen Entwurf zur Reform des Deutschen Bundes vor, in dem es weiter - etwas verdeckt - die Führung behalten sollte. Der österreichische Kaiser selbst lud zwecks Erörterung dieses Planes zu einem Fürstenkongreß nach Frankfurt ein. Dieses Konzept konnte nicht im Interesse Preußens sein, und Bismarck setzte seine ganze Überredungskunst ein, seinen Monarchen von der Teilnahme an diesem Fürstenkongreß abzubringen. Wilhelm I. erschien folglich nicht in Frankfurt, und der österreichische Reformplan hatte sich erledigt. Damit wurde bereits deutlich, daß ein geeintes Deutschland mit Österreich und Preußen nicht mehr möglich war.
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